Baruchhaba Forumsfrischling
Anmeldungsdatum: 11.01.2009 Beiträge: 1 Wohnort: Lambrecht
|
Verfasst am: 11.01.2009, 18:23 Titel: Auch Du kannst es schaffen! |
|
|
"Täusch dich nicht. Wir befinden uns in einer Zeit in der eine Konservendose im Vorratsschrank möglicherweise länger haltbar ist als die uns bekannteWelt.“
Stefan Donges
Hallo,
ich selbst war jahrelang auf Drogen, Alkohol und Tabletten, lebte dreieinhalb Jahre auf der Straße und es ist ein Wunder, dass ich noch lebe. Auch Du kannst den Ausstieg schaffen! Anbei ein paar Auszüge aus meinen aktuellen Büchern:
Werbung
„In Usbach Aralt ist der Geist des Weinens!“ Wenn einem so viel Schlechtes wird beschert, das ist schon eine Umkehr wert!
Nicht nur in Usbach Aralt ist der Geist der Welt,
(jeglicher Verzehr führt dazu, dass man ewig auf die Nase fällt),
da schau ich lieber mit Freude auf Jesus Christus den einzig echten Held!
WARTEN
Schon als Kind wartete er. Wartete auf seine Geburtstage, wartete auf Ostern, Weihnachten und bald schon wartete er sehnlichst darauf, in die Schule zu kommen. Wartete auf später, wenn er endlich groß sein würde. Als er etwas älter war, wartete er auf das Erreichen seines achtzehnten Lebensjahres, wartete den Führerschein zu besitzen, damit, würde sein Leben beginnen.
Wartete, dass die Schule ein Ende nahm, damit er die jetzt sehnlichst erwartete Lehre beginnen konnte und als es schließlich soweit war, wartete er erneut, darauf, dass dieselbige baldigst vorbei sein würde. Im Berufsleben dann, wartete er auf seinen jährlichen Urlaub und während diesem konnte er es, nach einer kurzen Zeit, kaum erwarten, wieder mit seiner Arbeit zu beginnen.
Wartete auf seine Rente und als ihm der Zeitraum bis zum Erreichen seines Rentenalters dann doch ein wenig zu lange erschien, begann er Lotto zu spielen, wartete Woche für Woche auf einen Lottogewinn, bei dessen Eintritt sein Leben richtig beginnen würde, welches er sich in den schönsten Farben ausmalte, jener Lottogewinn blieb allerdings Zeit seines Lebens aus.
Er heiratete, baute ein Haus und wartete darauf, dass er dieses endlich abbezahlt haben würde.
Hatte er ein Ziel seiner Sehnsüchte erreicht und erkannt, dass dieses in ihm, nach einer kurzen Zeit, die gleiche Leere hinterließ, wie alle vorherigen, war jedoch längst etwas anderes zum Ziel seiner Erwartungen geworden.
Er suchte den Sinn, das Leben, immer in dem, was er gerade nicht hatte und wartete. Wartete auf sein Leben.
Als er am Ende seines Lebens als alter Mann im Sterben lag und auf nichts anderes mehr warten konnte als auf seinen Tod, flog an seinem Fenster, durch das er gerade hinausblickte, ein Vogel vorbei, zufrieden und eins damit, ein Vogel zu sein, fröhlich singend, einfach das darstellend, was er war: Ein Vogel im gegenwärtigen Moment der Zeit. Als dieser Vogel immer höher stieg und schließlich mit dem Himmel verschmelzend seinen Blicken entschwand, wusste er, dass er vergeblich gelebt hatte.
Die Zeit ist schnell geworden
Die Zeit ist schnell geworden,
rasend zerrinnen die Stunden.
Es hetzen tagaus und tagein durchs Land
riesige Menschenhorden,
halten nicht ein
und sei’s auch nur für Sekunden.
Auf dieser verzweifelten Suche nach dem Leben,
nicht bereit etwas abzugeben,
verwirrt im Konsumrausch am Schweben,
finden sie in dieser Eile
in ihrer Freizeit geplagt von Leere und Langeweile,
doch nichts als den vergifteten Honig
einer gigantischen Killerbiene!
Denn sie suchen ihr Glück beim Mammon
und trunken von einer Illusionsindustrie
rennen sie durchs Leben wie eine Maschine
und finden doch die Zufriedenheit nie.
Denn das materielle Glück erscheint nur am Horizont.
Hat man diesen erreicht,
wird es früher oder später brüchig und entweicht,
um dann erneut zu locken in der Ferne.
Aber dies Glück ist wie das trübe Licht einer Laterne,
welche Motten anzieht um sie zu verbrennen.
Vergebens eilen sie und rennen.
Die Zeit ist schnell geworden.
Sorgfältig in Plastik verpackt rast solch ein Leben dahin.
Ein hektisches Dasein geopfert zu Ehren dem Mammon
und dem vergänglichen Gewinn.
Einzig und allein in diese Verpackung passt nicht mehr
des Lebens wahrer und ursprünglicher Sinn.
Am seidenen Faden
Alkohol -, Drogensucht,
ein Leben am seidenen Faden,
stets auf der Flucht
und damit äußerst schlecht beraten.
Die Totengräber halten
schon bereit den Spaten.
Alkohol, Tabletten und Heroin,
stärker als alle Therapien.
Doch einer ist weit stärker als alle Sucht,
alle Tabletten,
Jesus Christus kann jeden erretten.
Der Sohn Gottes sprengt alle Ketten,
wenn wir ihn bitten.
Wegbeschreibung
Beginnen wir in der Zeit, in der ich, obgleich ich es mir auch einbildete, Gott noch nicht kannte. Ich war damals schon Schriftsteller, wenn auch nur nebenberuflich und mit eher bescheidenem Erfolg und hatte mich längst daran gewöhnt, dass meine Alkohol- und Tablettenabhängige Lebenspartnerin, mit der ich seit zehn Jahren zusammenwohnte, mit all ihrer Energie versuchte, sich selbst, mich, und unser Leben zu ruinieren und mich in ihren Exzessen, manchmal nicht nur verbal, sondern auch mit Händen, Füssen und Gegenständen angriff.
Doch schließlich würde ich ja irgendwann ein bekannter Schriftsteller sein, was sollten mir da solche Kleinigkeiten?
Dass auch ich selbst, lange Zeit vorher Alkohol-, Tabletten- und Drogenabhängig gewesen war, passte dann ja auch eher gut in meine Biographie.
Längst hatte ich fast alle Schriften der Weltreligionen gelesen und mir ein eigenes Weltbild daraus geformt, welches sich sogar mit den neusten Erkenntnissen der Physik in Einklang bringen ließ, wenn es mir dabei jedoch auch nicht verborgen geblieben war, dass diese Philosophie, nach der ich vor einigen Jahren mein Leben ausgerichtet hatte, mehr und mehr an Substanz verlor, und ich in meinen Bemühungen Erfolg mit meinen Büchern zu erzielen, auf eine erschreckende Art, immer mehr jenen zu gleichen schien, die ich ursprünglich in meinen Satiren und Gedichten angeklagt hatte, so hielt ich doch daran fest. Dass ich meine eigene Sucht allein schon mit der Ausübung des sog. Herzensgebetes, eines Gebetes, welches unaufhörlich wiederholt wird und lautet: - Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner, eines Sünders -, überwunden hatte und jetzt seit fast zehn Jahren völlig Drogenfrei war, brachte auch keine Veränderung mehr in unser Leben. Denn obwohl es ein Wort Gottes, ein Vers aus der Bibel war, der die Kraft hatte, mich aus meiner Sucht zu befreien, folgte ich nicht dem lebendigen Gott. Bis jene Begegnung an einem Oktobertag Zweitausenddrei, unser Leben von Grund auf verändern und erneuern sollte. Ich war an diesem Tag zum Einkaufen in einen Aldi Markt in einer Kleinstadt in Rheinland Pfalz gegangen und vor der Kasse wartete eine junge, attraktive Inderin, die mich, da ich nur wenige Artikel gekauft hatte, zum Bezahlen vorließ. Ich bezahlte, ging aus dem Markt und wollte nach Hause fahren. Doch dann hielt ich plötzlich inne. Irgendetwas an dieser hübschen Inderin hatte mich stutzig gemacht. Irgendetwas hielt mich zurück.
War es ihre Freundlichkeit, die wie ein Lichtstrahl die dunklen Wolken meiner düsteren Stimmung durchdrungen hatte?
Was unterschied Rena, einem Mitglied einer freien Christengemeinde, wie sie sich mir kurz darauf vorstellen sollte, in deren schönen dunklen Augen mir ein vollkommenes Glück, eine vollkommene Zufriedenheit entgegenzustrahlen schienen und die in ihrer zauberhaften Ausstrahlung, wie ein Engel inmitten von Übeltätern wirkte, von den vielen anderen Menschen, welche mir täglich begegneten und an denen ich achtlos vorübergehen konnte? Dem musste ich auf den Grund gehen und zu dem Zweck sie näher kennen zu lernen, übergab ich Rena, als sie den Supermarkt ebenfalls verlassen hatte, einen Aufkleber auf dem mein Buch abgebildet war, welche ich zu jener Zeit überall verteilte und erzählte ihr von meinen Büchern, davon, dass ich in meinen Büchern gegen den ganzen Wahn der sich heute auf der Welt abspielt anschrieb, und daher der Titel eines meiner Bücher konsequenterweise auch „Das Theater des Wahns“ lautet und von vielem anderen mehr. Doch was war dies? Anstatt beeindruckt zu sein, einen zukünftig berühmten Schriftsteller, der immerhin schon fünf Bücher veröffentlicht hatte, vor sich zu haben, erzählte Rena von Gott. Von dem Lebendigen Gott, den sie persönlich kennen gelernt hatte und kannte, der mitten unter uns ist und in all seiner Liebe zu uns, sehnlichst darauf wartet, dass wir uns ihm zuwenden, damit er uns in seiner unermesslichen Gnade, mit seinem vollkommenen Frieden, seiner unendlichen Fülle und Herrlichkeit, seiner grenzenlosen Güte, ja, - dem Ewigen Leben beschenken kann.
Erzählte davon, dass Gott auch an ihr ein Wunder gewirkt und sie von ihrem, nach der Diagnose der Schulmedizin, unheilbaren Rheuma geheilt hatte. Und als sei dies noch nicht genug, begann sie dann sogar unbeeindruckt des hektischen Betriebes vor dem Supermarkt, unbeeindruckt von den uns umgebenden Menschen, welche ihre Einkaufswagen hin und her schoben, die gekauften Waren in ihren Autos verstauten oder die leeren Einkaufswagen zurückschoben um die Pfandmünze zu entnehmen, für mich und meine Freundin zu beten.
Als ich wieder nach Hause kam konnte ich kaum fassen was ich dort vorfand. Meine Lebensgefährtin, die mich noch bei meinem Wegfahren übelst beschimpft hatte, war in einer völlig anderen Stimmungslage und bereute sogar ihr Verhalten.
Sollte ein einziges Gebet solch eine Wirkung gehabt haben?
Noch erstaunlicher war für mich jedoch, dass sie sich sofort bereit erklärte den Heilungsgottesdienst mit dem Pastor Andreas Herrmann vom Christlichen Zentrum Wiesbaden, zu welchem wir von Rena eingeladen worden waren, mit mir gemeinsam zu besuchen. Jenen Heilungsgottesdienst in dem die Wahrheit über den lebendigen Gott, die Rena mir erstmalig erzählt hatte, mehr als Worte dies je vermögen, in einer uns bis dahin unbekannten und ungeahnten Dimension die dort in unser Leben hereinbrach, mehr als bestätigt wurde.
Zu Beginn des Heilungsgottesdienstes hielt Andreas Herrmann eine Einführungsrede in welcher er unter anderem erklärte, dass der Lebendige Gott, auch ein Gott der Heilung ist und einer der hebräischen Namen Gottes: „Jahwe Rapha“, nichts anderes bedeutet als: Der Herr der dich heilt (2.Mose 15,26) .
So wie Rauch auf ein vorhandenes Feuer hinweist, so weisen die Zeichen und Wunder, die sich wie ein roter Faden durch die Kirchengeschichte ziehen, als Gottes lesbare Fingerabdrücke, auch heute noch auf einen vorhandenen Gott hin.
Denn Jesus Christus ist derselbe, Heute, Gestern und in aller Ewigkeit (Heb. 13, , verdeutlichte Andreas Herrmann in seiner Rede das Fundament, auf welchem die vielen Heilungen und Wunder durch ihn geschehen.
Fasziniert hörte ich ihm zu, als er von der Wahrheit und der Kraft des ursprünglichen, unverfälschten Christentums sprach, davon, dass in jedem, dessen, durch den Heiligen Geist wieder geborene, menschliche Geist in seinem Leben vorherrscht und der seine Seele, anstatt ausschließlich auf die Materie, auf Gott und auf Gottes Wort hin ausrichtet, dieses verinnerlicht und sich dabei Jesus Christus zum Vorbild nimmt, das Wort Gottes bald lebendig wird; und er irgendwann schließlich die gleichen Werke tun, über die gleiche Kraft verfügen kann, wie Jesus selbst.
So wie es in Markus 16, Vers 17 – 18 geschrieben steht:
„Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben,
sind die: In meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit
neuen Zungen reden, Schlangen austreiben; und so sie etwas
Tödliches trinken, wird’s ihnen nicht schaden;
Auf die Kranken werden sie die Hände legen, und es wird besser
mit ihnen werden.“
Wie ich selbst, weiß sicherlich jeder aus eigenem Erleben, dass dieses Wissen um die Kraft des gelebten Christentums in den westlichen Industriegesellschaften weitgehend verloren gegangen ist. Überdeckt von dem in diesen Konsumgesellschaften vorherrschenden rationalen Denken, dem blinden Wissenschaftsglauben, der für alles eine Erklärung in der Materie sucht. Überdeckt ist, von dem menschlichen Verstand, welcher nicht über die Sinneswahrnehmungen hinauszublicken vermag, und der versucht, alles was er nicht verstehen kann zu verformen, so weit zurechtzubiegen, bis es in sein begrenztes Wahrnehmungsfeld passt, um damit die Illusion zu nähren und aufrecht zu erhalten, dass er selbst die Kontrolle über die Dinge, die Geschehnisse hat und über diese herrscht.
Doch kann jemand, der an der Küste eines Meeres steht, weiter blicken als bis zum Horizont?
Und müssen diesem Blick nicht die unermessliche Weite, die Tiefe, die verborgenen Strömungen des Ozeans, die Stürme die sich vielleicht schon irgendwo zusammenbrauen, die unzähligen Fische, Pflanzen und die bizarren Landschaften am Grunde des Meeres, verborgen bleiben?
Ebenso blickt der Verstand in die Tiefe des Geistes.
Doch die Wahrheit lässt sich weder verformen, noch in die Grenzen des Verstandes pressen. Die Wahrheit verformt und befreit jeden der ihr folgt, zur Wahrheit selbst.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, steht in Johannes 14, Vers 6 geschrieben. Die Wahrheit ist Jesus Christus.
Und hier war jemand, der Jesus Christus, - der Wahrheit mit aller Konsequenz, mit allem Mut und in aller Entschlossenheit folgte, und dessen Leben sich daher durch jene Zeichen und Wunder auszeichnet, die Jesus durch ihn wirkt: Andreas Herrmann.
Nachdem dieser seine Einführungsrede beendet, gebetet und die Anwesenden einige Lobpreislieder angestimmt hatten, war sie da, die manifeste Gegenwart Gottes, - Gott selbst! Unglaubliches tat sich vor meinen Augen …
... am Schluss des Gottesdienstes rief der Pastor jene Leute nach vorne, die auf seine Frage hin, wer sein Leben Jesus Christus übergeben woll, den Arm gehoben hatten. Da ich mich auch unter diesen befand, folgte ich, wie viele andere, eilig diesem Aufruf. Gemeinsam sprachen wir ihm dann in etwa folgendes Gebet nach: Herr Jesus Christus, ich nehme Deine Einladung an und komme zu Dir mit all meinen Sünden, Problemen und Abhängigkeiten. Ich sage mich los von aller Macht der Finsternis und des Teufels und wende mich zu Dir, Herr Jesus. Ich setze mein Vertrauen ganz auf Dich. Du bist der Sohn des lebendigen Gottes. Ich glaube von ganzem Herzen, was ich jetzt mit meinen Worten vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt bekenne: Du bist mein Erlöser, mein Herr und mein Gott. Ich danke Dir, dass ich jetzt ein Kind Gottes bin. Ich öffne mich für Deinen heiligen Geist und will Dir alle Tage meines Lebens nachfolgen. Ich vertraue Dir und überlasse mich Deiner Führung. In Jesu Namen! Amen! _________________ Der Autor Stefan Donges, dessen bewegter Lebensweg ihn unter anderem durch eine fast zwei Jahrzehnte andauernde Alkohol- und Drogensucht geführt hat, lebt heute als freier Schriftsteller in Rheinland Pfalz. |
|