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Clean WG

 
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tomek
Forumsanfänger


Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Bamberg

BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 18:17    Titel: Clean WG Antworten mit Zitat

Hi
ich habe mir gedacht das ein Thread über Clean WG hier doch Sinnvoll ist. Wir sind zwar noch nicht viele aber das werden wir bestimmt noch und dann erhören sich doch die Chancen Leute zu finden mit denen man eine WG gründen kann.

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André Gide

Manchmal ist Schweigen der lauteste Schrei!
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fifi
Forumsblume
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Anmeldungsdatum: 22.12.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo tomek,

gute Idee, da es hier in Köln ja nur die betreuten Clean-WGs der Drogenhilfe und die betreuten Außen-Wohngruppen des SKM gibt.
Aber bestimmt auch ne ziemlich heikle Angelegenheit, da Ex-User, die grad erst aus der Therapie kommen auch recht anfällig für Rückfälle sind...wie wir ja alle aus eigener Erfahrung wissen. Confused
Nur wenige bauen keine Rückfälle auf ihrem Weg ins cleane Dasein.

Mit anderen Worten, ich kann mir vorstellen, dass es nicht so leicht werden wird, ne funktionierende WG aufzuziehen, wenn du es nicht irgendwie eingrenzt... (ähm mindestens 2 Jahre clean z.B., Alkohol??, WG-Treffen?, gemeinsames Kochen??)

LG fifi

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Weltfrieden und so..
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Jörg
Site Admin


Anmeldungsdatum: 16.12.2005
Beiträge: 103
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hi tomek,

find ich ne gute Idee das Forum für so ein Thema zu nutzen. Vielleicht findet sich hier ja wirklich eine WG zusammmen.

Das was Fifi sagt seh ich allerdings auch. Jeder Exuser kann Rückfällig werden. Leben viele Ex-User auf einem Haufen und einer wird Rückfällig ist es natürlich möglich das der Teile oder schlimmstenfalls die ganze WG mitzieht.
Hast du dir diesbezüglich schon Gedanken um einen Rahmen gemacht ?
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tomek
Forumsanfänger


Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Bamberg

BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

naja der skm bietet auch an solche wg zu betreuen das kann man ja so lange machen bis mach sich sicher ist

viele die grade Clean sind gehen in eine eigene Wohnung ich glaube da haben sie weniger Chancen Clean zu bleiben als in einer wg

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André Gide

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Jörg
Site Admin


Anmeldungsdatum: 16.12.2005
Beiträge: 103
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich find die Idee mit dem Betreuen zumindest für den Anfang sehr gut. Ganz abgesehne vom Cleanbleiben erfordert so eine WG auch eine bestimmte Struktur um stressfrei für alle beteiligten zu funktionieren. Putzpläne, Einkaufen, usw... Ich leb ja selbst in einer WG von daher kenn ich diese Probleme.
Ich denke das der SKM am Anfang sehr hilfreich sein kann. Zumindest bis alles einigermaßen organisiert läuft. Außerdem vermittelt oder gibt sowas denk ich auch etwas mehr Sicherheit für den Anfang. Wenn das mal ne zeitlang funktioniert kann man das ja langsam ausschleichen. Wer will schon ewig vom SKM betreut werden (Jürgen verzeih mir diesen Satz Wink ).
Vielleicht finden sich ja noch ein paar die Interesse haben oder Vorschläge zur Planung machen können.
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tomek
Forumsanfänger


Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Bamberg

BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

ja ich sehe das auch so in einer wg muss es eine klare struktur geben weil es sonst nicht klappen kann auch wenn es sich blöde anhört und man am anfang kein bock darauf hat es ist besser.
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Fritz Papenbrock
Forumsanfänger


Anmeldungsdatum: 18.12.2005
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13.01.2006, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Lese gerade mit viel Interesse die Anmerkungen zu "Clean WGs". Habe ja selber über lange Zeit mehrere WGs betreut und möchte allen Interessierten einen wichtigen Aspekt aller bisherigen WGs mit auf den Weg geben: Macht Euch Gedanken, warum Ihr Euch zu einer WG zusammenfindet. Es muß nämlich mehr sein als der Wunsch, die schwierige Startphase nach Therapie oder Nachsorge besser zu bewältigen und dabei clean zu bleiben. Denn diese Einstiegsmotivation ist so oder so nach etwa drei Monaten geklärt, die meisten bleiben clean, der ein oder andere kippt raus. Allerdings läuft man dann Gefahr, dass man sich auf Grund dieser Klärung nach etwa 3 Monaten nichts mehr zu sagen hat, das Projekt ist also abgehandelt und dann muß sich die Gruppe oder WG neu zusammenraufen, sich eine neue Aufgabe stellen, und gerade das gelingt nicht mehr, weil dann der Wunsch nach Individualisierung, Paarbildung und eigener Wohnung in den Vordegrund tritt.
Fritz
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markus
Gast





BeitragVerfasst am: 13.01.2006, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

ich habe selber in einer Clean-WG gelebt. Der Versuch ist schief gelaufen, da der WG-Kollege rückfällig geworden ist. Ich will die ganze Geschichte nicht erzählen, aber schwierig wird es, wenn man aus der Situation heraus will. Ich wollte die Wohnung behalten, der Andere war aber rechtlich nicht aus der Wohnung zukündigen, deshalb bin ich am Ende ausgezogen. In der neuen Wohnung, ich ganz alleine, kam ein emotionales Tief, der ca. 2 Monate andauerte (dat Ding habe ich erst hinterher gemerkt).
Es hört sich vielleicht bescheuert an, aber seit dem denke ich, dass ich für den Welt gewappnet bin.
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nicole
Forumsfrischling


Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 7
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 25.01.2006, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Clean WG ist wichtig. Ich wohne zur Zeit in der Brühler Strasse (BW). Ich finde es für mich wichtig und momentan denke ich, wenn ich da ausziehe, dann möchte ich wieder in eine WG.

Es ist nicht leicht heraus zu bekommen wer und wie man zusammen passt. Denn auf dem Weg bis jetzt sind leider viele Leute rückfällig geworden. Ich merkte auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht.

Und deshalb ist es um so schwieriger geworden zu erkennen mit wem sich lohnt eine beständige WG aufzubauen.

Aber auch denke ich das es mit Mut und Beständigkeit zu tun hat.

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nicole
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CrasHead
Forumsfrischling


Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 5
Wohnort: Cologne

BeitragVerfasst am: 03.02.2006, 21:43    Titel: Clean WG Antworten mit Zitat

Hi,

eine WG ist in Ordnung, für den "Anfang". Ja ich lebe seit 1,5 JAhren in einer Clean WG hier in Köln. Ich muss sagen das es in erster Linie eine Entscheidung zum schutz vor mir selber war. Die Leute sind in Ordnung die auch hier Wohnen. Jetzt kommt nun ein grosses aber. Leider gibt es im wesentlichen nur eine gemeinsamkeit das ist die Sucht. Freundschaften oder gemeinsamkeiten öaufen nur schleppend. Es fehlt im grunde gennomen ein gemeinsamer sozialer Status. Z.B. gleichwertige Ausbldung( Studenten WG`s), Beruf, Homo, etc.

Ich gestehe das ich langsam die schnauze voll habe von WG leben. Dennoch für den Start nach der Therapie kann ich jeden eine WG nur empfehlen die sollte auch irgendwie Therapeutich betreut werden. Später sollte man sich davon distanzieren, da auch das Thema langsam verblasst und auch verblassen sollte. Es ist eine Entwicklung die man nicht blockieren darf. Irgendwann kommt bei jedem der Punkt wo man sein Umfeld so wie es ist Akzeptieren sollte, und keinen unterschlupft in WG suchen. Natürlich ist jeder anders, deshalb muß jeder selber entscheiden was im am besten gut tut. Pauschal ist meine Meinung jedoch, ein grosses JA zur WG nach der Therapie und ein nein wenn man schon längere Zeit Clean ist. Mann muß auch bedenken das ein Zusammen leben von Ex-usern auch risiken mit sich bringt. Ich behaupte jetzt mal das nach 2 Jahren die Risiken grösser sind als die vorteile.

so, jetzt aber genug
eure Meinung interessiert mich
Danke

_________________
MfG
CrasHead
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